2019-01-15. Das chinesische Forschungsinstitut CRAES (Chinese Research Academy for Environmental Sciences) hat sich seit der Gründung im Jahr 1978 zum Ziel gesetzt, Forschungen in allen Bereichen des Umweltschutzes durchzuführen und Projekte anzustoßen. Ähnlich des deutschen Umweltbundesamtes (Dessau) werden sowohl die chinesische Zentralregierung als auch Firmen von CRAES beraten und betreut. Die AWN Umwelt GmbH ist in China aufgrund verschiedener Umweltschutzprojekte in der Nähe von Peking eine bekannte Größe; bereits seit 2006 wird hier in den Bereichen Kläranlage und Abfallbehandlung erfolgreich zusammengearbeitet.

Sechs Mitglieder dieser Behörde unter Leitung von Dr. Jiang Yonghai waren dieser Tage zu Fachgesprächen im Z.E.U.S. Neben Fragen zur biologischen Abfallbehandlung ging es vor allem um Altlastenthemen und Grundwassersanierungsmöglichkeiten. Die Gruppe um Dr. Jiang arbeitet für Gesamtchina an Konzepten zur Deponieüberwachung und -sanierung mit dem Schwerpunkt Gewässerschutz.

Nach einer Vorstellung des Standortes Z.E.U.S. durch AWN-Geschäftsführer Dr. Mathias Ginter präsentierten die chinesischen Umweltexperten den aktuellen Stand ihrer Arbeiten. Es entwickelte sich ein intensiver Austausch, da die Erkundung und Sanierung von Altstandorten in Deutschland einen hohen technischen Standard erreicht hat und diese Erfahrungen für China wichtig und interessant sein können.

Ein weiteres Gesprächsthema war das von der AWN in der chinesischen Stadt Gaobeidian entwickelte Klimaschutzprojekt „methanminimierte Abfallbehandlung“. Dieses wird von C.R.A.E.S. als Leuchtturmprojekt beworben und bereits mehrere Male an anderen Orten kopiert. Nach den Gesprächen wurden AWN-Projekte am Standort und im Neckar-Odenwald-Kreis besichtigt.

 

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