Ökologischer Rucksack UBA

 

 

 

 

 

 

 

 

 Quelle:

https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/long/4242.pdf

Glossar zum Ressourcenschutz, Stand 17.01.2012

S. 18+19, abgerufen am 21.09.2021

 

§ 34 VerpackG: Erleichterungen für kleine Unternehmen und Verkaufsautomaten

 (1) Letztvertreiber nach § 33 Absatz 1 Satz 1 mit insgesamt nicht mehr als fünf Beschäftigten, deren Verkaufsfläche 80 Quadratmeter nicht überschreitet, können die Pflicht nach § 33 Absatz 1 Satz 1 auch erfüllen, indem sie dem Endverbraucher anbieten, die Waren in von diesem zur Verfügung gestellte Mehrwegbehältnisse abzufüllen; im Fall einer Lieferung von Waren gelten als Verkaufsfläche zusätzlich alle Lager- und Versandflächen. Bei der Feststellung der Zahl der Beschäftigten sind Teilzeitbeschäftigte mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von nicht mehr als 20 Stunden mit 0,5 und von nicht mehr als 30Stunden mit 0,75 zu berücksichtigen. § 33 Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend.

(2) Beim Vertrieb durch Verkaufsautomaten können Letztvertreiber die Pflicht nach § 33 Absatz 1 Satz 1auch erfüllen, indem sie dem Endverbraucher anbieten, die Waren in von diesem zur Verfügung gestellte Mehrwegbehältnisse abzufüllen. § 33 Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend.

(3) Letztvertreiber, welche die Erleichterung nach Absatz 1 oder 2 in Anspruch nehmen, sind verpflichtet, die Endverbraucher in der Verkaufsstelle durch deutlich sicht- und lesbare Informationstafeln oder -schilder auf das Angebot, die Waren in vom Endverbraucher zur Verfügung gestellte Mehrwegbehältnisse abzufüllen, hinzuweisen. Im Falle einer Lieferung von Waren ist dieser Hinweis in den jeweils verwendeten Darstellungsmedien entsprechend zu geben.

Quelle:
http://www.gesetze-im-internet.de/verpackg/VerpackG.pdf (Stand 21.09.2021)

Gesetztestexte aller Art sind einsehbar unter www.gesetze-im-internet.de, einer Seite des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz mit dem Bundesamt für Justiz.

Abfallvermeidung ist eines DER zukunftsweisenden Themen als Lern-Inhalt, wie auch für den Schul-Alltag. Über den direkten Zusammenhang mit dem Konsum-Verhalten berührt sie alle maßgeblichen Bereiche von Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

Die KWiN bietet Informationen in unterschiedlichem Format zur Abfallvermeidung an.

Die weiterführenden Links auf den anderen Seiten zur Abfallvermeidung bieten Stoff für Referate und Hausarbeiten von SchülerInnen.
Für die Information vor Ort in Schulen hier beispielhaft handlungsorientierte Workshops aus einem Kooperationsprojekt mit der Abt-Bessel-Realschule in Buchen:


Die AWN bietet das Kooperationsprojekt für Schulen oder einzelne Bausteine davon interessierten Schulen im Neckar-Odenwald-Kreis für den Unterricht an – Kontaktieren Sie uns!

 ...zur Produktion von Kleidung und Schuhen

  • Die Produktion v.a. von konventioneller Baumwolle (also NICHT in Bio-Qualität) frisst schier unglaubliche Mengen an Trinkwasser und verursacht gleichzeitig schwerste, langfristige Boden-Verunreinigungen durch den Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln.
  • Den Preis für unsere häufig billige Kleidung zahlen die Menschen überwiegend in Südost-Asien, wo der Großteil des Anbaus von Faserpflanzen und der Produktion stattfinden.
  • Die Arbeitsbedingungen sind von Billiglöhnen, Arbeits-Schichten deutlich über 10 Stunden am Tag, Kinderarbeit und äußerst mangelhaftem Arbeits-Schutz gekennzeichnet.
  • Unter dem Eindruck der Brandkatastrophen in Indien und Bangladesh wurden erste rechtliche Schritte zur Nachvollziehbarkeit von Textilproduktion und den nachgelagerten Lieferketten unternommen.
    Deren Wirkungen wurden aber in den Herstellungsändern durch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie vielfach komplett ausgehebelt.


Smartphone & Co.: Smart, clever, fair? …

Das Konsumkarussell dreht sich immer schneller: Geräte der Kommunikationstechnik werden immer häufiger gekauft und entsorgt. Nicht weil sie defekt wären, sondern aufgrund rasant wachsender Speicherkapazitäten, Schnelligkeiten, neuer Kompatibilitäten, günstigerer Verträge… Die erneute Beschaffung eines neuen Smartphones bereits nach einem halben Jahr ist leider keine Seltenheit.

Die Abfallvermeidung mittels langfristiger Nutzung ist hier eine besondere Herausforderung.

Für das Funktionieren von Elektro-Geräten sind unterschiedlichste Metalle erforderlich, darunter auch Seltene Erden und Edelmetalle. Damit gehören sie zu den Abfällen mit dem höchsten wirtschaftlichen und ökologischen Nutzen beim Recycling. Auch ist die Rohstoffdichte in Altgeräten eine vielfach höhere als bei der Gewinnung aus Roh-Erzen. Hier liegt der Metall-Gehalt pro Tonne Roh-Erz oftmals nur im Gramm-Bereich! Das Recycling von Metallen aus alten Elektro-Geräten erspart Umweltbelastungen wie den Verbrauch von Land, Urwäldern sowie von Trinkwasser durch Schwermetalle wie Quecksilber, und das in wahrhaft gigantischen Ausmaßen.

So beträgt der ökologische Rucksack eines Mobiltelefons (abhängig von Eigengewicht und Ausstattung) zwischen 44 und 75 kg - das ist mehr als das 900-fache des Eigen-Gewichts! Die Umstände der Roherz-Gewinnung – vielfach in armen Entwicklungsländern – sind nicht zuletzt häufig mit unmenschlichen Arbeitsbedingungen verbunden.

Bei Kommunikations-Geräten liegt das größte Potential zur Abfallvermeidung sicherlich auf Seiten der Geräte-Konstruktion, Stichworte sind Modul-Bauweise und Reparaturfreundlichkeit.

Welchen Beitrag aber kann der Nutzer leisten?


…zum Weiterlesen:

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